Aktivitäten auf der Jahrestagung der AERA

Seit 2013 ist die Servicestelle International cooperation in education – ice mit Informationsständen, Veranstaltungen und Vorträgen aktiv auf den Jahrestagungen der American Educational Research Association (AERA) vertreten.

Die AERA ist der Berufsverband der amerikanischen Erziehungswissenschaftler*innen und verzeichnet mehr als 25.000 Mitglieder. Bei den jährlichen Konferenzen an wechselnden Orten in den USA und Kanada treffen sich neben Bildungsforschenden auch Bildungspraktiker*innen und Vertreter*innen von Verlagen und Förderorganisationen. Ice bietet deutschen Bildungsforschenden durch eigens auf den internationalen Austausch zugeschnittene Formate an, ihre Forschungsarbeiten in ice-Foren zu präsentieren, mit nordamerikanischen und internationalen Wissenschaftler*innen zu diskutieren und Kooperationsmöglichkeiten auszuloten.

2013 und 2014

Während der Konferenzen 2013 in San Francisco und 2014 in Philadelphia war ice mit einem Stand in der Ausstellung der Konferenz vertreten und organisierte eine Reihe von Posterpräsentationen deutscher Forschenden, zu denen Konferenzteilnehmende aus den jeweiligen Themenfeldern zur Diskussion an den Stand eingeladen wurden. Seit der Konferenz in Philadelphia kooperiert ice zudem regelmäßig mit dem German Center for Research and Innovation in New York, mit dem ice 2014 eine gemeinsame Podiumsdiskussion zu Bildungsstandards in Deutschland und den USA sowie einen Empfang organisierte.

2015-2017

Zur Konferenz 2015 in Chicago wechselte ice das Veranstaltungsformat: An die Stelle des Ausstellungsstandes traten nun halbtägige Seminare, in denen Podiumsdiskussionen und Roundtables dazu einladen, deutsche, nordamerikanische und internationale Forschungsarbeiten gezielt im internationalen Kontext zu diskutieren und gemeinsame Kooperationen aufzubauen oder zu vertiefen. Der Themenzuschnitt erfolgt jeweils in Zusammenarbeit mit deutschen und internationalen Bildungsforschenden. Interessierte Wissenschaftler*innen sind dazu eingeladen, sich bereits im Vorfeld der Konferenz in diesen Prozess einzubringen. Die Seminarthemen stehen zudem in Zusammenhang mit dem jeweiligen Konferenzthema und greifen aktuelle Forschungsdebatten auf. So stand 2015 in Chicago das Themenfeld „Education, Democracy and Justice: Transatlantic Perspectives“ im Zentrum der Diskussionen. Auf der Konferenz in Washington DC im folgenden Jahr diskutierten Bildungsforschende vor dem Hintergrund staatlicher Förderungsprogramme im Bildungssektor „International Perspectives on School Governance“ und auf der Konferenz 2017 in San Antonio widmete sich das Seminar der Frage nach „Societal Challenges and Educational Research“.

2018 bis heute

Auf der AREA-Konferenz 2018 in New York organisierte ice gemeinsam mit der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) und dem German Center for Research and Innovation (GCRI) eine Podiumsdiskussion und einen Empfang zum Thema "Public Education at the Crossroads". Hierzu fand am darauffolgenden Tag auch ein gleichnamiges internationales Seminar statt. Im nächsten Jahr beteiligte sich ice mit einem internationalen Seminar zum Thema "International approaches toward leveraging education research in a post-truth era" an der AERA-Konferenz in Toronto, Kanada. 2020 musste das geplante internationale Seminar zum Thema „Education in the Digital Age“ aufgrund der Covid-19 Pandemie abgesagt werden und auch in den Folgejahren waren entsprechende Aktivitäten als Präsenzveranstaltungen nicht möglich.

Im Jahr 2021 wurde der Band "International Perspectives on School Settings, Education Policy and Digital Strategies. A Transatlantic Discourse in Education Research" (Download in der Infobox) von Dr. Annika Wilmers und Dr. Sieglinde Jornitz herausgegeben. Der Band bezieht sich thematisch auf die AERA Seminare der vergangenen Jahre und gibt einen Überblick über transatlantische Aktivitäten.